GMP/GDP-Schnittstellen – fachliche Schulung mit Praxisfällen und dokumentierter Lernkontrolle.
Ausgangsprobleme
Woran das Team im Alltag ansetzt.
Herstellung, Freigabe, Lagerung und Distribution werden in getrennten Verfahren beschrieben, ohne die fachlichen Übergaben gemeinsam zu prüfen
Quality Agreements benennen Beteiligte, lassen Entscheidung, Datenübergabe, Stellvertretung und Eskalation an kritischen Schnittstellen aber offen
Produktstatus, Temperaturdaten, Serialisierungsstatus und Abweichungen erreichen Quality, Supply Chain und externe Partner nicht mit derselben nachvollziehbaren Evidenz
Fachinhalte und Übungen
Fachprogramm: GMP/GDP-Schnittstellen
Verantwortungsübergänge von Herstellung und Freigabe bis Lagerung, Transport und Marktversorgung klären.
01
Schnittstellenrisiken erkennen
Praxisfall: Übergabe eines freigegebenen Produkts von Herstellung und Quality an Lager und Distribution mit RACI, Datenobjekten und Akzeptanzkriterien planen. Ausgangsproblem: Herstellung, Freigabe, Lagerung und Distribution werden in getrennten Verfahren beschrieben, ohne die fachlichen Übergaben gemeinsam zu prüfen. Im Kurs werden die fachlichen Kriterien, zuständigen Rollen und erforderlichen Nachweise an diesem Fall ausgearbeitet.
02
Quality Agreements schärfen
Praxisfall: Abweichung an der GMP/GDP-Grenze anhand Produktstatus, Belegen, Eskalation, Stop-/Release-Entscheid und Wiederanlauf bearbeiten. Ausgangsproblem: Quality Agreements benennen Beteiligte, lassen Entscheidung, Datenübergabe, Stellvertretung und Eskalation an kritischen Schnittstellen aber offen. Im Kurs werden die fachlichen Kriterien, zuständigen Rollen und erforderlichen Nachweise an diesem Fall ausgearbeitet.
03
Übergaben belastbar gestalten
Praxisfall: Quality Agreement und End-to-End-Prozess mit Verantwortungsmatrix, Nachweispaket, Änderungskontrolle und Wirksamkeitsprüfung schärfen. Ausgangsproblem: Produktstatus, Temperaturdaten, Serialisierungsstatus und Abweichungen erreichen Quality, Supply Chain und externe Partner nicht mit derselben nachvollziehbaren Evidenz. Im Kurs werden die fachlichen Kriterien, zuständigen Rollen und erforderlichen Nachweise an diesem Fall ausgearbeitet.
Verbindlicher Bestandteil jedes Kurses
Lernkontrolle und Wirksamkeitsnachweis.
Eine Teilnahme allein belegt noch keine sichere Anwendung. Deshalb wird vor dem Kurs festgelegt, welche Entscheidung oder Handlung die jeweilige Rolle beherrschen soll und wie wir das Ergebnis prüfen.
01
Wissenscheck
Kurze Fragen prüfen die fachlichen Grundlagen zu: Schnittstellenrisiken erkennen. Fehlantworten werden besprochen und bei Bedarf gezielt nachgeschult.
02
Fallentscheidung
Die Teilnehmenden bearbeiten einen realitätsnahen Fall: Übergabe eines freigegebenen Produkts von Herstellung und Quality an Lager und Distribution mit RACI, Datenobjekten und Akzeptanzkriterien planen. Bewertet werden Entscheidung, Begründung, zuständige Rolle und erforderlicher Nachweis.
03
Transfer in den Betrieb
Das Ergebnis wird an Übergaben belastbar gestalten überprüft. Je nach Kurs geschieht dies als Prozessübung, Arbeitsprobe oder Transferauftrag mit vereinbartem Follow-up.
Teilnahme, Inhalt und Ergebnis der Lernkontrolle werden dokumentiert. Besteht eine Person den an ihre Rolle angepassten Check nicht, wird eine Nachschulung mit erneuter Überprüfung vereinbart. Umfang, Bestehensmaßstab und Nachweisformat werden im Angebot festgelegt.
Briefing für ein passendes Angebot
Die Schulung vorab präzise abgrenzen.
Diese Angaben genügen für einen ersten fachlichen Zuschnitt; ein Termin, Umfang oder Akkreditierungsstatus wird erst nach Prüfung bestätigt.
Teilnehmende nach Herstellung, QA/QP, Supply Chain, Lager/3PL, Regulatory und IT-Schnittstelle abgrenzen
Ein reales Übergabeszenario mit Produktstatus, Datenobjekten, beteiligten Systemen und Quality Agreement anonymisiert beschreiben
Gewünschtes Ergebnis festlegen: RACI, Schnittstellen-Check, Fallübung, Maßnahmenplan oder Kombination
Vorhandene SOPs und Verträge nur in freigegebener, für das Training geeigneter Form bereitstellen
Zielgruppe
Für wen ist diese Schulung?
Quality und Regulatory Affairs
Market Access, Supply Chain und Vertrieb
Management und Commercial Operations
Durchführung
Inhouse oder live online; Umfang, Teilnehmende und Preis nach fachlichem Briefing. Die Lernkontrolle ist Bestandteil des Kurskonzepts.
Was lernen Teilnehmende in der Schulung „GMP/GDP-Schnittstellen“?+
Verantwortungsübergänge von Herstellung und Freigabe bis Lagerung, Transport und Marktversorgung klären. Im Mittelpunkt stehen konkrete Entscheidungen, Prozesse und der sichere Transfer in den Arbeitsalltag.
Für wen eignet sich die Schulung „GMP/GDP-Schnittstellen“?+
Die Schulung richtet sich an Quality und Regulatory Affairs, Market Access, Supply Chain und Vertrieb, Management und Commercial Operations. Inhalt und fachliche Tiefe werden an Rollen und Vorwissen angepasst.
Ist die Schulung „GMP/GDP-Schnittstellen“ auch Inhouse oder online möglich?+
Ja. Das Thema kann als Inhouse-Training, Live-Online-Training, Workshop oder Bestandteil eines mehrstufigen Qualifizierungsprogramms durchgeführt werden.
Wie wird der Lernerfolg bei „GMP/GDP-Schnittstellen“ geprüft?+
Mit einem fachlichen Wissenscheck und einer Fallentscheidung zu Schnittstellenrisiken erkennen. Je nach Rolle kommt eine beobachtete Prozessübung oder ein Transferauftrag hinzu. Ergebnisse und notwendige Nachschulungen werden dokumentiert.
Wie wird „GMP/GDP-Schnittstellen“ praktisch vertieft?+
Die Teilnehmenden verbinden fachliche Grundlagen mit Rollen, einem realistischen Fall, einem konkreten Arbeitsergebnis und einem vereinbarten Transfer in ihren Arbeitsalltag.