Relevante Trainingsfelder
Themen mit direktem Praxisbezug.
Jede Themenkarte ordnet den Nutzen ein, nennt drei konkrete Lernziele und führt zur vollständigen Detailseite.
01
GDP für Lagerpersonal
Operative Lagerteams trainieren den GDP-konformen Ablauf von Warenannahme und Statusprüfung über Einlagerung, Kommissionierung und Packkontrolle bis Warenausgang und Abweichungsmeldung.
Nach dem Training können Teilnehmende
- Identität, Verpackungszustand, Temperaturhinweis und Warenstatus bei Annahme prüfen
- Freigegebene, gesperrte, retournierte und verdächtige Ware zonen- und statusgerecht behandeln
- FEFO, Charge, Verfall, Pick- und Packkontrolle im eigenen Arbeitsschritt anwenden
GDP für Lagerpersonal im Detail →02
GDP für Fahrpersonal & Disposition
Verantwortung bei Übernahme, Transport, Übergabe und ungeplanten Ereignissen verständlich trainieren.
Nach dem Training können Teilnehmende
- Transportvorgaben prüfen
- Abweichungen unterwegs beherrschen
- Übergaben dokumentieren
GDP für Fahrpersonal & Disposition im Detail →03
Kühlkette 2–8 °C & Ambient 15–25 °C
GDP-Schulung zur sicheren Handhabung produktspezifischer Temperaturvorgaben in Lagerung und Transport. 2–8 °C und 15–25 °C werden nicht pauschal auf jedes Arzneimittel übertragen; maßgeblich sind Produktinformation, Qualitätssystem und qualifizierte Konfiguration. Für die Auftragsklärung werden Produkte, Temperaturvorgaben, Routen, Verpackungssysteme, Monitoring, Übergaben und typische Abweichungen benannt.
Nach dem Training können Teilnehmende
- Produkt- und temperaturbezogene Anforderungen statt pauschaler Bereiche ableiten
- Passive oder aktive Systeme, Vorkonditionierung, Packout und Standzeiten einordnen
- Messgerät, Sensorposition, Alarm, Übergabe und Datenprüfung praktisch verbinden
Kühlkette 2–8 °C & Ambient 15–25 °C im Detail →04
Temperaturmapping & Monitoring
Mapping, Sensorpositionierung, Alarmgrenzen und kontinuierliche Überwachung nachvollziehbar verstehen.
Nach dem Training können Teilnehmende
- Hot- und Cold-Spots bewerten
- Messkonzepte prüfen
- Monitoringdaten interpretieren
Temperaturmapping & Monitoring im Detail →05
Transportqualifizierung & Route Risk Assessment
Pharmatransporte anhand Produktprofil, Temperaturbereich, Verpackung, Fahrzeug, Route, Umschlagpunkten und saisonalen Worst Cases risikobasiert qualifizieren.
Nach dem Training können Teilnehmende
- Route Risk Assessment und URS aus Produkt- und Transportprofil ableiten
- Akzeptanzkriterien, Testfälle und saisonale Worst Cases begründen
- Änderungen, Abweichungen, Monitoring und Requalifizierung im QMS steuern
Transportqualifizierung & Route Risk Assessment im Detail →06
Temperaturabweichung & CAPA
Exkursionen sichern, bewerten, eskalieren und mit belastbaren Daten abschließen.
Nach dem Training können Teilnehmende
- Sofortmaßnahmen einleiten
- Produktbewertung vorbereiten
- Wiederholungen systematisch verhindern
Temperaturabweichung & CAPA im Detail →07
Hygiene, Schädlingskontrolle & Sicherheit
Lagerhygiene, Schädlingsmonitoring, Gebäude- und Abfallkontrolle, Zutritt, Diebstahlschutz und Schutz vor Manipulation als zusammenhängenden GDP-Prozess trainieren. Für die Auftragsklärung werden Lagerzonen, Produktgruppen, Fremddienstleister, vorhandene Pläne und typische Abweichungen vorab benannt.
Nach dem Training können Teilnehmende
- Zonen, Reinigungsplan, Material- und Abfallwege sowie Gebäudehülle risikobasiert kontrollieren
- Köder- und Monitoringpunkte, Frequenz, Befund, Dienstleister und Eskalation nachvollziehbar führen
- Zutritt, Schlüssel, Besucher, Diebstahl- oder Manipulationsereignis mit Produktsperre und Beweissicherung beherrschen
Hygiene, Schädlingskontrolle & Sicherheit im Detail →08
Dienstleister- & Subunternehmersteuerung
Ausgelagerte GDP-Tätigkeiten über den gesamten Dienstleister-Lebenszyklus steuern: Bedarf, Due Diligence, Qualitätsvereinbarung, Audit, KPI, Abweichung, Change, Requalifizierung und Exit.
Nach dem Training können Teilnehmende
- Leistung, Produkt-, Temperatur- und Lane-Risiko sowie erlaubte Unterauftragnehmer vor Auswahl festlegen
- Erlaubnisse, QMS, Referenzen, BCP und Datenfähigkeit in einer Due-Diligence-Matrix prüfen
- Quality Agreement, SLA und RACI mit Änderungs-, Abweichungs- und Eskalationsweg verbinden
Dienstleister- & Subunternehmersteuerung im Detail →09
Notfall- & Krisenlogistik
Stromausfall, WMS-Ausfall, Kühlstörung, Fahrzeugpanne oder Standortausfall in der Pharmalogistik mit Produktstatus, Krisenrollen, Ersatzprozess und kontrolliertem Wiederanlauf trainieren. Für die Auftragsklärung werden betroffene Standorte, kritische Produkt- und Temperaturklassen, Ausfalltoleranzen, vorhandene BCP- und Notfallkontakte, Ersatzstandorte oder Ersatzcarrier sowie reale Störungsbilder benannt.
Nach dem Training können Teilnehmende
- Auslösekriterien, Produktprioritäten und Krisenrollen festlegen
- Temperatur, Bestand, Daten und Übergaben im Ersatzprozess sichern
- Tabletop-Übung mit Zeitlinie, Entscheidungslog, Kommunikationsmatrix sowie RTO/RPO und Nachweisliste durchführen
Notfall- & Krisenlogistik im Detail →