GDP-Training für Lager & Transport

03

Pharma-Logistik-Schulungen: GDP, Kühlkette und Transport.

Praxisnahe Schulungen für Lagerleitung, operative Lagerteams, Disposition, Fahrpersonal, Transportmanagement, Qualität und externe Logistikdienstleister.

Pharma-Logistik-Schulung mit gemeinsam bearbeitetem pharmazeutischem Praxisfall
Die Schulungen verbinden Fachwissen, Rollenklärung und konkrete Arbeitsergebnisse.

Schulung nach Rolle und Aufgabe auswählen

Pharma-Logistik Schulung: passend zum Lernziel.

Logistikteams suchen GDP-Training nach Funktion und Übergabepunkt: für Lagerpersonal, Fahrpersonal, Disposition, Transportmanagement, Qualität und Dienstleister.

Relevante Trainingsfelder

Themen mit direktem Praxisbezug.

Jede Themenkarte ordnet den Nutzen ein, nennt drei konkrete Lernziele und führt zur vollständigen Detailseite.

01

GDP für Lagerpersonal

Operative Lagerteams trainieren den GDP-konformen Ablauf von Warenannahme und Statusprüfung über Einlagerung, Kommissionierung und Packkontrolle bis Warenausgang und Abweichungsmeldung.

Nach dem Training können Teilnehmende

  • Identität, Verpackungszustand, Temperaturhinweis und Warenstatus bei Annahme prüfen
  • Freigegebene, gesperrte, retournierte und verdächtige Ware zonen- und statusgerecht behandeln
  • FEFO, Charge, Verfall, Pick- und Packkontrolle im eigenen Arbeitsschritt anwenden
GDP für Lagerpersonal im Detail →
02

GDP für Fahrpersonal & Disposition

Verantwortung bei Übernahme, Transport, Übergabe und ungeplanten Ereignissen verständlich trainieren.

Nach dem Training können Teilnehmende

  • Transportvorgaben prüfen
  • Abweichungen unterwegs beherrschen
  • Übergaben dokumentieren
GDP für Fahrpersonal & Disposition im Detail →
03

Kühlkette 2–8 °C & Ambient 15–25 °C

GDP-Schulung zur sicheren Handhabung produktspezifischer Temperaturvorgaben in Lagerung und Transport. 2–8 °C und 15–25 °C werden nicht pauschal auf jedes Arzneimittel übertragen; maßgeblich sind Produktinformation, Qualitätssystem und qualifizierte Konfiguration. Für die Auftragsklärung werden Produkte, Temperaturvorgaben, Routen, Verpackungssysteme, Monitoring, Übergaben und typische Abweichungen benannt.

Nach dem Training können Teilnehmende

  • Produkt- und temperaturbezogene Anforderungen statt pauschaler Bereiche ableiten
  • Passive oder aktive Systeme, Vorkonditionierung, Packout und Standzeiten einordnen
  • Messgerät, Sensorposition, Alarm, Übergabe und Datenprüfung praktisch verbinden
Kühlkette 2–8 °C & Ambient 15–25 °C im Detail →
04

Temperaturmapping & Monitoring

Mapping, Sensorpositionierung, Alarmgrenzen und kontinuierliche Überwachung nachvollziehbar verstehen.

Nach dem Training können Teilnehmende

  • Hot- und Cold-Spots bewerten
  • Messkonzepte prüfen
  • Monitoringdaten interpretieren
Temperaturmapping & Monitoring im Detail →
05

Transportqualifizierung & Route Risk Assessment

Pharmatransporte anhand Produktprofil, Temperaturbereich, Verpackung, Fahrzeug, Route, Umschlagpunkten und saisonalen Worst Cases risikobasiert qualifizieren.

Nach dem Training können Teilnehmende

  • Route Risk Assessment und URS aus Produkt- und Transportprofil ableiten
  • Akzeptanzkriterien, Testfälle und saisonale Worst Cases begründen
  • Änderungen, Abweichungen, Monitoring und Requalifizierung im QMS steuern
Transportqualifizierung & Route Risk Assessment im Detail →
06

Temperaturabweichung & CAPA

Exkursionen sichern, bewerten, eskalieren und mit belastbaren Daten abschließen.

Nach dem Training können Teilnehmende

  • Sofortmaßnahmen einleiten
  • Produktbewertung vorbereiten
  • Wiederholungen systematisch verhindern
Temperaturabweichung & CAPA im Detail →
07

Hygiene, Schädlingskontrolle & Sicherheit

Lagerhygiene, Schädlingsmonitoring, Gebäude- und Abfallkontrolle, Zutritt, Diebstahlschutz und Schutz vor Manipulation als zusammenhängenden GDP-Prozess trainieren. Für die Auftragsklärung werden Lagerzonen, Produktgruppen, Fremddienstleister, vorhandene Pläne und typische Abweichungen vorab benannt.

Nach dem Training können Teilnehmende

  • Zonen, Reinigungsplan, Material- und Abfallwege sowie Gebäudehülle risikobasiert kontrollieren
  • Köder- und Monitoringpunkte, Frequenz, Befund, Dienstleister und Eskalation nachvollziehbar führen
  • Zutritt, Schlüssel, Besucher, Diebstahl- oder Manipulationsereignis mit Produktsperre und Beweissicherung beherrschen
Hygiene, Schädlingskontrolle & Sicherheit im Detail →
08

Dienstleister- & Subunternehmersteuerung

Ausgelagerte GDP-Tätigkeiten über den gesamten Dienstleister-Lebenszyklus steuern: Bedarf, Due Diligence, Qualitätsvereinbarung, Audit, KPI, Abweichung, Change, Requalifizierung und Exit.

Nach dem Training können Teilnehmende

  • Leistung, Produkt-, Temperatur- und Lane-Risiko sowie erlaubte Unterauftragnehmer vor Auswahl festlegen
  • Erlaubnisse, QMS, Referenzen, BCP und Datenfähigkeit in einer Due-Diligence-Matrix prüfen
  • Quality Agreement, SLA und RACI mit Änderungs-, Abweichungs- und Eskalationsweg verbinden
Dienstleister- & Subunternehmersteuerung im Detail →
09

Notfall- & Krisenlogistik

Stromausfall, WMS-Ausfall, Kühlstörung, Fahrzeugpanne oder Standortausfall in der Pharmalogistik mit Produktstatus, Krisenrollen, Ersatzprozess und kontrolliertem Wiederanlauf trainieren. Für die Auftragsklärung werden betroffene Standorte, kritische Produkt- und Temperaturklassen, Ausfalltoleranzen, vorhandene BCP- und Notfallkontakte, Ersatzstandorte oder Ersatzcarrier sowie reale Störungsbilder benannt.

Nach dem Training können Teilnehmende

  • Auslösekriterien, Produktprioritäten und Krisenrollen festlegen
  • Temperatur, Bestand, Daten und Übergaben im Ersatzprozess sichern
  • Tabletop-Übung mit Zeitlinie, Entscheidungslog, Kommunikationsmatrix sowie RTO/RPO und Nachweisliste durchführen
Notfall- & Krisenlogistik im Detail →

Passende Formate

Von der Einzelschulung zum Qualifizierungsprogramm.

01

Inhouse

Mit Ihren Prozessen, SOPs, Fallbeispielen und Verantwortlichkeiten.

02

Live online

Interaktiv für Teams an mehreren Standorten – mit Fragen und Transferfällen.

03

Workshop

Ein konkretes Problem bearbeiten und in belastbare Maßnahmen überführen.

04

Lernpfad

Rollenbasierte Module, Refresher, Wissenskontrollen und Nachweise kombinieren.

So entsteht ein passendes Trainingsprogramm

Bedarf, Lernziel und Transfer zusammen planen.

Wir klären Rollen, Vorwissen, reale Fälle und den gewünschten Praxistransfer. Daraus entstehen Modulfolge, Format, Übungen und ein geeigneter Lernerfolgsnachweis.

  1. 01Bedarf und Zielgruppe
  2. 02Lernziele und Praxisfälle
  3. 03Format und Lernpfad
  4. 04Transfer und Nachweis

Amtliche Grundlage

GDP-Schulung nach Rolle und Risiko.

Die EU-GDP-Leitlinien verlangen, dass alle in den Großhandelsvertrieb eingebundenen Mitarbeitenden passend zu ihrer Tätigkeit geschult werden. Deshalb werden Lagerpersonal, Fahrpersonal, Disposition, Qualität und Führung nicht mit einem austauschbaren Standardkurs behandelt.

FAQ

Fragen zu Pharma-Logistik Schulung.

Welche GDP-Schulung passt zu Lagerpersonal oder Fahrpersonal?+

Die Inhalte werden getrennt nach Tätigkeit aufgebaut: Warenannahme, Lagerung und Warenausgang für Lagerteams sowie Übernahme, Transport, Temperatur, Sicherheit und Übergabe für Fahrer und Disposition.

Kann die Schulung als GDP-Refresher dienen?+

Ja. Ein Refresher wird auf vorhandenes Wissen, typische Abweichungen und die konkreten Arbeitsabläufe zugeschnitten.

Werden Kühlkette und Temperaturmapping separat trainiert?+

Ja. Kühlkette, Mapping, Monitoring, Transportqualifizierung und Temperaturabweichungen sind eigenständige, kombinierbare Themen.

Sind Inhouse- und Live-Online-Trainings möglich?+

Ja. Das Format folgt dem Lernziel und kann um Praxisfälle, Übungen oder einen mehrstufigen Lernpfad ergänzt werden.

Training für Pharma-Logistik

Welches Thema soll Ihr Team sicher beherrschen?

Nennen Sie Thema, Rollen, Teilnehmerzahl und gewünschten Zeitraum. Sie erhalten einen konkreten Vorschlag für Lernziele, Format und Umfang.

Kontakt in 10 Sekunden →

Fachliche Verantwortung

Trainer und Autoren mit Pharmapraxis.