AMNOG, Erstattung & EU-HTA – fachliche Schulung mit Praxisfällen und dokumentierter Lernkontrolle.
Suchintention klar getrennt
AMNOG und EU-HTA nach Zielrolle getrennt
Die Herstellerseite führt durch die operative Market-Access-Umsetzung. Die Politikseite erklärt Verfahren, Entscheidungsrollen und Versorgungsfolgen.
Ausgangsprobleme
Woran das Team im Alltag ansetzt.
EU-JCA, nationale Zusatznutzenbewertung und Preisverhandlung werden als ein einziges Verfahren dargestellt, obwohl Rollen, Arbeitspakete und Entscheidungen getrennt bleiben
Europäische Evidenz, zweckmäßige Vergleichstherapie, nationales Dossier und deutsche Versorgungsfragen werden ohne belastbare Übergabematrix diskutiert
Zeitpunkte für EU-Bericht, nationalen Dossierstart, G-BA-Bewertung, Stellungnahme, Beschluss und Erstattungsbetrag werden vermischt
Fachinhalte und Übungen
Fachprogramm: AMNOG, Erstattung & EU-HTA
Nutzenbewertung, Preisbildung und europäische Evidenzbewertung in ihren Zusammenhängen erklären.
01
Verfahrensschritte überblicken
Praxisfall: Ein fiktives Arzneimittel von EU-JCA und nationalem Dossier bis zum G-BA-Beschluss mit Rollen, Dokumenten und Fristen abbilden. Ausgangsproblem: EU-JCA, nationale Zusatznutzenbewertung und Preisverhandlung werden als ein einziges Verfahren dargestellt, obwohl Rollen, Arbeitspakete und Entscheidungen getrennt bleiben. Im Kurs werden die fachlichen Kriterien, zuständigen Rollen und erforderlichen Nachweise an diesem Fall ausgearbeitet.
02
Anreize und Zielkonflikte erkennen
Praxisfall: EU-Nachweise, nationale Ergänzungen und offene Evidenzfragen in einer Delta- und Verantwortungsmatrix trennen. Ausgangsproblem: Europäische Evidenz, zweckmäßige Vergleichstherapie, nationales Dossier und deutsche Versorgungsfragen werden ohne belastbare Übergabematrix diskutiert. Im Kurs werden die fachlichen Kriterien, zuständigen Rollen und erforderlichen Nachweise an diesem Fall ausgearbeitet.
03
Evidenz politisch einordnen
Praxisfall: Zusatznutzenentscheidung und nachgelagerte Erstattungsbetragsverhandlung anhand eines politischen Szenarios auseinanderhalten. Ausgangsproblem: Zeitpunkte für EU-Bericht, nationalen Dossierstart, G-BA-Bewertung, Stellungnahme, Beschluss und Erstattungsbetrag werden vermischt. Im Kurs werden die fachlichen Kriterien, zuständigen Rollen und erforderlichen Nachweise an diesem Fall ausgearbeitet.
Verbindlicher Bestandteil jedes Kurses
Lernkontrolle und Wirksamkeitsnachweis.
Eine Teilnahme allein belegt noch keine sichere Anwendung. Deshalb wird vor dem Kurs festgelegt, welche Entscheidung oder Handlung die jeweilige Rolle beherrschen soll und wie wir das Ergebnis prüfen.
01
Wissenscheck
Kurze Fragen prüfen die fachlichen Grundlagen zu: Verfahrensschritte überblicken. Fehlantworten werden besprochen und bei Bedarf gezielt nachgeschult.
02
Fallentscheidung
Die Teilnehmenden bearbeiten einen realitätsnahen Fall: Ein fiktives Arzneimittel von EU-JCA und nationalem Dossier bis zum G-BA-Beschluss mit Rollen, Dokumenten und Fristen abbilden. Bewertet werden Entscheidung, Begründung, zuständige Rolle und erforderlicher Nachweis.
03
Transfer in den Betrieb
Das Ergebnis wird an Evidenz politisch einordnen überprüft. Je nach Kurs geschieht dies als Prozessübung, Arbeitsprobe oder Transferauftrag mit vereinbartem Follow-up.
Teilnahme, Inhalt und Ergebnis der Lernkontrolle werden dokumentiert. Besteht eine Person den an ihre Rolle angepassten Check nicht, wird eine Nachschulung mit erneuter Überprüfung vereinbart. Umfang, Bestehensmaßstab und Nachweisformat werden im Angebot festgelegt.
Briefing für ein passendes Angebot
Die Schulung vorab präzise abgrenzen.
Diese Angaben genügen für einen ersten fachlichen Zuschnitt; ein Termin, Umfang oder Akkreditierungsstatus wird erst nach Prüfung bestätigt.
Teilnehmerrollen, Vorwissen und konkrete politische oder institutionelle Entscheidung
Produkt- oder Indikationsbeispiel, Zulassungszeitpunkt und EU-HTA-Anwendbarkeit
Gewünschte Tiefe zu JCA, PICO, nationalem Dossier, G-BA, Stellungnahme und Preisbildung
Zu übende Schnittstellen, Zielergebnis und verfügbare Trainingszeit
Zielgruppe
Für wen ist diese Schulung?
Abgeordnete und politische Referent:innen
Ministerien, Behörden und Krankenkassen
Verbände und versorgungsnahe Institutionen
Durchführung
Inhouse oder live online; Umfang, Teilnehmende und Preis nach fachlichem Briefing. Die Lernkontrolle ist Bestandteil des Kurskonzepts.
Was lernen Teilnehmende in der Schulung „AMNOG, Erstattung & EU-HTA“?+
Nutzenbewertung, Preisbildung und europäische Evidenzbewertung in ihren Zusammenhängen erklären. Im Mittelpunkt stehen konkrete Entscheidungen, Prozesse und der sichere Transfer in den Arbeitsalltag.
Für wen eignet sich die Schulung „AMNOG, Erstattung & EU-HTA“?+
Die Schulung richtet sich an Abgeordnete und politische Referent:innen, Ministerien, Behörden und Krankenkassen, Verbände und versorgungsnahe Institutionen. Inhalt und fachliche Tiefe werden an Rollen und Vorwissen angepasst.
Ist die Schulung „AMNOG, Erstattung & EU-HTA“ auch Inhouse oder online möglich?+
Ja. Das Thema kann als Inhouse-Training, Live-Online-Training, Workshop oder Bestandteil eines mehrstufigen Qualifizierungsprogramms durchgeführt werden.
Wie wird der Lernerfolg bei „AMNOG, Erstattung & EU-HTA“ geprüft?+
Mit einem fachlichen Wissenscheck und einer Fallentscheidung zu Verfahrensschritte überblicken. Je nach Rolle kommt eine beobachtete Prozessübung oder ein Transferauftrag hinzu. Ergebnisse und notwendige Nachschulungen werden dokumentiert.
Wie wird „AMNOG, Erstattung & EU-HTA“ praktisch vertieft?+
Die Teilnehmenden verbinden fachliche Grundlagen mit Rollen, einem realistischen Fall, einem konkreten Arbeitsergebnis und einem vereinbarten Transfer in ihren Arbeitsalltag.